Konzepte...
Der Name unseres Instituts ist Programm.
Wir arbeiten nach dem systemischen Ansatz, der unter anderem durch die Fernsehsendung "Lämmle Live" im SWR, bzw. durch Bücher von Frau Lämmle bekannt geworden ist. In unseren Augen bedeutet dies konkret:
Da wir nicht davon ausgehen, daß die Psyche krank sein kann - Krankheit ist ein medizinischer Begriff und paßt nicht zur Psyche - kann es für uns auch keine "psychischen Krankheiten" geben. Eine Depression z.B. ist für uns keine Krankheit, sondern eine Bezeichnung dafür, daß es jemandem sehr schlecht geht, daß er niedergeschlagen und energielos ist.
Genauso finden wir den Begriff "psychische Störung" unpassend. Eine "Eßstörung" beispielsweise ist für uns lediglich die Bezeichnung dafür, daß jemand Probleme mit dem Essen hat (also nach Meinung von sich oder Anderen zuviel oder zuwenig oder ungewöhnlich ißt).
Aus diesem Grund bezeichnen wir all diese diagnostischen Kategorien und Krankheitsbegriffe unserer Meinung nach präziser als "psychische Probleme".
Der große Vorteil einer solchen Bezeichnung ist, daß man es nicht mit schwer zu ergündenden ominösen Krankheiten zu tun hat, deren Ursachen meistens als sehr verborgen und unverständlich angenommen werden, sondern eben mit Problemen. Und Probleme kann man (meistens) lösen.
Das kommt unserer Arbeitsweise insofern entgegen, da wir auf der Basis der systemischen Therapierichtung einen konsequent lösungsorientierten Ansatz vertreten.
Details zur zugrundeliegenden Theorie finden sie hier.